170603 La Coruna Mä-Podest, Foto Luis Gomez170603 La Coruna Fr-Podest

 

 

 

 

 

…bewegende Momente, aufgenommen von Luis Lopez, zeigen von links: Karlström, Martin, Sebai, Pinedo, de Sena und Wang in Siegerlaune. Noch bewegender ging es aber vorherPinedo, Ainhoa bei der 34-jährigen Ainhoa Pinedo, Spanien, zu. Auch am nächsten Tag konnte sie noch nicht alles fassen, was da geschehen war und ist… Mit ihr. Wie hatte sie 2016 gekämpft! Doch es sollte alles nicht sein. Kein Rio, kein Olympia, keine Top-Zeit, das Leistungssportler-Ende vor Augen. Aber ihr Trainer setzte weiter auf sie, vertraute ihr, auch wenn sie nun nicht mehr zur ersten Garde Spaniens zählte. Und nun das! Unter 1:30h! Und in Vorbereitung auf die WM in London nun Spaniens Nummer Eins bei den Frauen…

Viel Erfolg!

Bei guten Bedingungen gab es viele Top-Resultate in La Coruna, am 3.6. in Spanien. Der IAAF-Race Walking-Wettbewerb (Kategorie B) war ein voller Erfolg. 170603 La Coruna 20FRbis17Wieder gab es die besten drei Frauenleistungen nur mit 1:30h oder schneller. Von Beginn ging es darum, die 4:30min./km oder kurz darunter so lange wie möglich zu halten. Perfekt von Erica de Sena, Brasilien, erfüllt. Ab Startschuß auf Siegkurs, zur Hälfte der Distanz (44:54min.) noch begleitet von der Chinesin Yingliu Wang. Mit 45:01 kurz dahinter ein spanisches Trio! und Ortiz, Guatemala. Aus dem spanischen Trio erging sich Ainhoa Pinedo dann noch Platz 2. Eine Nicht-Podebrady-Starterin! genau wie Takacz auf Platz 6. Beste der Podebrady-Athletinnen war die 37-jährige Vielstarterin Ines Henriques, Portugal, wieder mit starkem 4.Platz in 1:30:44h. Das 19-jährige Supertalent Ma, China erging mit persönlicher Bestzeit, 1:33:16h den 9.Platz. Und wir wollen noch die 50km-Starterin von Naumburg, Maria Dolores Valero, Spanen, erwähnen! Gut verarbeitet, die Strapaze! Mit gleichmäßigem Tempo ging die 39-Jährige auf Platz 26 in neuer persönlicher Bestzeit “endlich”unter 1:40h!

170603 Lacoruna 20Mäbis22Noch spannender war alles bei den Männern mit den erwarteten Favoriten! Es wurde der Tag des Alvaro Martin, Spanien. Alvaro bestimmte von Beginn an das Tempo (mit, Ziel: km < 4:00min.). Bei 19:51min. passierten Martin, Karlström, Schweden, Matsunaga und Takahashi, beide Japan sowie Wang, China die 5km-Marke auf dem 2017 weiter optimierten 1km-Kurs von La Coruna. Ein Trio mit Martin, Matsunaga und Takahashi passierte die 10km bei 39:46min., ehe der spätere Sieger noch einmal das Tempo forcierte. Dem konnten die beiden anderen nicht folgen. Im Gegenteil! Mit stärkerer zweiter Hälfte arbeiteten sich Karlström und der starke Tunesier Sebei mit Top-Zeiten noch auf die Podestplätze vor. Mit 1:20:44 bzw. 45 und Platz 4 & 5 enttäuschten die beiden starken aber Japaner nicht. Verstärkt noch mit Kobayashi, 1:21:17h auf dem 8.Platz sind sie für London gut gerüstet. Beim Chinese Wang, mit 40:16min. bei Hälfte der Distanz noch in Sichtweite, reichte der Sprit aber nur bis zum 12.km. Drei Runden später von 4:22 zu 4:32 pro Runde weiter zurückgefallen, gab er enttäuscht auf. Tempohärte bewies der Schwede Perseus Karlström, der als Einziger in Podebrady, Dritter in 1:20:40h und La Coruna auf dem Siegerpodest stand. Dagegen wechselten die besten Spanier ihre “Regionen”. Miguel Angel Lopez hatte mit Endspurt und starkem 2. Platz in Podebrady überzeugt. In La Coruna reichte es nur zum 13.Platz in 1:22:04h. Alvaro Martin hatte in Podebrady einen rabenschwarzen Tag. Nur als vierter Spanier im Team schaffte er da 1:25:53h und den 31. Platz, ehe er nun in La Coruna zu Topzeit und Sieg stürmte. Persönliche Bestzeiten wurden nicht durch die Besten (acht) erzielt. Aber dahinter, im interessanten Bereich unter 1:24h arbeiteten sich Daniel Pintado, Ecuador, Damian Blocki, Polen, Luis Morales, Armando Perez, Noel Almazan, alle Mexico, Aurelian Quinion, Frankreich und Jose Maria Cox, Guatemala, mit neuen persönlichen Bestzeiten weiter nach vorne.

Wirklich ereignisreich. Deshalb noch einmal in dieser Form ein Rückblick. Weltweit sind wir dort am 29.Mai, im betreffenden Beitrag (jetzt ist er auch vollständig), den Sachverhalt angegangen. Dort auf diesen Beitrag und Bezug zu Podebrady verwiesen. Also los geht´s:

Man stelle sich vor, es ist Podebrady und alle fahren hin! So geschehen mit der deutschen Spitzenklasse, die sich gut und erfolgreich in Podebrady präsentierte. Wir berichteten. Von Deutschland war wohl (fast) alles da. Aber andere Länder? Was war da los?Wende Genau an diesem Wochenende fanden bei den Top-Gehsport-Nationen Italien, Frankreich und Spanien die Regional-, Club- wie auch immer…-Meisterschaften statt. Leichtathletik mit Gehen! In Deutschland so unvorstellbar. Wer sollte denn dann am 21.5. in Deutschland irgendwo gehsportmäßig antreten? Um so größer unser Erstaunen, bei den Top-Nationen interessiert das anscheinend niemanden? In Italien haben wir Gehsport-Ergebnisse von sieben Wettkämpfen dieser Art, die selbe Anzahl in Spanien und gleich 19x das Prozedere von Frankreich in der Gehsportwelt zu “Papier” gebracht. Dabei keine “Null-8-15″ oder nicht erwähnenswerten” Leistungen: Kampf jung gegen alt, plus Erfahrungen sammeln! Beispiele?

SPANIEN: In Pamplona ziehen Reyes, 21:35 und Ballestros, 21:50 den 17-jährigen Eloy Hornero Gallent zur Topleistung von 21:58,35min.! Die für Podebrady nicht nominierten Frauen tragen in Pamplona, Julia Takacz, 21:54 und San Sebastian, Ainhoa Pinedo, 21:56min. ein Super-Fernduell aus, bereiten sich so zielstrebig auf La Coruna vor. Spanien ist gleichzeitig in Podebrady das erfolgreichste Land.

ITALIEN: Yu Wei und Zhenxia Ma (den Topathleten aus China) wird in Turin nach einem Trainingslager in Italien eine tolle Testbühne bei den Regionalmeisterschaften geboten, die Yu mit 40:25min. und Ma mit 22:30min. natürlich wie selbstverständlich nutzen. In Matera duellieren sich die zu Hause gebliebenen Stano, 41:13min. und Angellini 41:28min. auf hohem Niveau.

Frankreich: Und dann erst die weltoffene “Grande Nation”! Tunesier in Nizza, Slowaken in Aix-Les-Baines, Portugiesen in Antony, Polen in Bordeaux…! Alle Sportler bereicherten die 19 Austragungsorte. TOP-Leistungen reichen von der 16-jährigen Sarah Ali in Coulins mit 14:26 dort die Erste der Frauen bis zu Phillippe Bonneau in Anthony. Der 52-Jährige schaffte dort 111 Punkte für seine erreichten 22:51min.! In Aix-Les-Baines quadrillierten sich gleich vier W35-er Frauen. Sylvia Korzeniowska! Frankreich!!?? 14:15!, Chantreau 14:28, Retout 14:35 und die sportlich eigentlich Beste: Sandra Dupont, W45, 14:41min. und 101 Punkte. Gewonnen hat da Lucie Auffret in 14:08min.!

Imponierend an all den Fakten: 1) Die Demonstration des Gehsports überall in der Leichtathletik direkt, nicht ab- oder ausgeschlossen, 2) Eine regionale Organisation und Strukur (Kostenminderung) mit regionaler Aufmerksamkeit und Förderung, 3) Das gemeinsame Auftreten nach dem Leistungsprinzip von 16 bis 60 Jahren, 4) Und der organisatorische Mammutaufwand! Man stelle sich nur vor, man will in Deutschland 19 Austragungsorte gleichzeitig mit entsprechenden Sportlern, Trainern, Kampf- und vor allem GEHRICHTERN!!! ausstatten. Schon allein das verlangt uns von den Franzosen absoluten Respekt ab.

Noch zwei Gedanken, ehe wir zu diesem Thema hier abschließen. Was passiert eine Woche nach Podebrady? Von Erfolg feiern? Bis Wunden lecken…, alles dabei. Die Portugiesen haben am Wochenende “danach” ihre Clubmeisterschaften, z.T. mit Podebrady-Teilnehmern, der M41-er Joao Viera präsentierte gleich mal wieder eine 20:08min. über 5000m. Und in Fidenza, Italien, zeigen noch Jüngere, die Entwicklung mit der M16/17 ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Gleich drei U16-er gehen dort unter 14 Minuten! Daniele Breda gewinnt in 13:23min. gefordert von Emiliano Brigante, erst M14!, mit 13:42min. ! Alles dazu und noch mehr erfahrt ihr dazu in der Gehsportwelt.

In Deutschland fand 10 Tage nach Podebrady in Halle ein traditionelles Gehsportfest statt. Eigentlich mal eingeführt als Norm- und Überprüfungs-Wettkampf der Form 10 Tage VOR DEM Wettkampfhöhepunkt Deutsche Meisterschaften. 2017 war da ja mal der 10.Juni im Gespräch. Übrigends bis März !, ehe die DM erst auf den 16.9. festgelegt wurde! Deshalb derHalle- Termin. Dafür dann eigentlich eine gute Besetzung mit 10 Teilnehmern, die sich aa einem Mittwoch 10 000m antun. Es gewann der 19-jährige Christopher Knobloch, LG Vogtland, in 51:54,18min., praktisch unterstützt von seinem Trainer Uwe Schröter, der mit 52:03,50min. als  M58 101 Punkte schaffte. Für mich gibt es Probleme mit dem Ersten, nicht Christopher… Eigentlich sollte die Überschrift lauten: Tobias Boll feiert starkes Come back! 2013 hatte er sich bei seinem letzten großen Wettkampf als 3. / Bronze bei der DM der U18 mit 48:26min. in Naumburg verabschiedet. Nun stellte er sich wohl mit der selben Zeit wieder vor. Diese Zeit wird aber nirgends erscheinen. Man hatte sich in Halle zwar für Startnummer und Startmöglichkeit entschieden, aber man wertete ihn nicht. Auch nicht als “Volkssportler”? Das soll nicht gehen. So war er wohl dann doch nicht am 31.5. in Halle dabei, obwohl er mich 3x überrundete? Was für ein irrealer Wettkampf dann für mich. Damit möchte ich aber nicht schließen. Mit der “zusätzlichen” Teilnahme des LC Eilenburger Land und den von etwas weiter angereisten Senioren war die Veranstaltung auch nicht schlecht besucht,… aber! Das ABER bleibt.

Blumen2

Das war wieder mal  eine Aktion! Von wegen “Ruhe” weil doch Podebrady ist…

Jetzt ist es schon der 3.6., Samstag morgen, 3:06 Uhr!

Die große Datenflut ist nun in die GEHSPORTWELT hinein verbannt! Einschließlich der Besten von Halle. Geschafft. Endlich. Später dann mehr, jetzt wünsche ich allen erst einmal ein frohes Pfingsten und viel Spaß beim Studieren Hunderter toller Leistungen. Bleibt weiter schön neugierig. Euer Udo

La CorunaBeim letzten großen Wettbewerb vor der WM in London haben zu den Hauptwettbewerben 77 Männer aus 26 Ländern und bei den Frauen 45 Athletinnen aus 18 Ländern gemeldet. Die Challenge-Fighter der Saison möchten in La Coruna richtig Punkte für die IAAF-Race Walking-Challenge 2017 einfahren.

Australisches Trainingslager trifft auf Süd-Amerika-Starter, starke Japaner und Chinesen auf viele Podebrady-Starter. Wer avanciert neben unserem Christopher Linke noch zu einem Favoriten für die WM-Medaillen?

Bei den Männern bewerben sich vor allem Lopez & Marin, Spanien, Pineda, Mexico, Bonfim, Brasilien, Choco, Ecuador, Shange, Südafrika, Karlström, Schweden gegen die noch nicht einzuordnenden Yu Wei & Rui Wang, China sowie Takahashi & Matsunaga aus Japan.

Bei den Frauen treffen die favorisierten Portugiesinnen Cabecinha & Henriques auf de Sena, Brasilien und Ortiz, Guatemala. Dazu reisen Rachel Tallent aus Australien sowie Wang Yinglu begleitet vom erst 19-jährigen Wunderkind Zhenxia Ma, China an. Es wird zu Pfingsten wieder spannend! Deutsche sind nicht am Start.

1700 GSN bunte VielfaltUnser Gehsport-Netzwerk, das  GSN, wirbt nun schon ab heute konkret dafür! Auch für eure langfristige Planung 2018 bitte die folgenden Daten schon mit berücksichtigen! Nach unserem langen Wochenende im Mühltal vom 16. bis 18. März 2018 – bitte einplanen! – geht es nun offiziell gleich nach Madrid! Alle Weichen dafür sind endgültig gestellt. Die Vorfreude ist riesig! Die ersten Vorschläge! hier im Detail:

16. 3. Anreise ins Mühltal, schon ab 19.00 Stammtisch

17. 3. MÜHLTALGEHEN, die OFFENE 15km-Meisterschaft für alle oder alternativ, falls zu lang in Vorbereitung der EM, dann 5km oder 3km, danach unsere Jahres-Hauptversammlung mit der Siegerehrung zur GSN-Saison 2017 und die Verabschiedung unserer Madridfahrer!

19. 3. Beginn der Hallen-EM der Senioren in Madrid / Spanien

20. 3. Frauen 3000m in der Halle,  21. 3. Männer 3000m in der Halle

23. 3. M/W, 5km-Straßengehen für alle1803 MadridDas wird für einige von uns ein ganz flotter Dreier! Und Madrid macht den Auftakt!

Endlich sind alle Daten von Podebrady in der GEHSPORTWELT. Geschafft! Geschafft? Wer1705 RWC Podebrady denkt, wegen des Europacups war sonst unter den Fußsohlen von Europas Gehern kein Asphalt oder Tartan, der irrt. Laßt Euch überraschen, wir haben einiges in der Pipeline… Das schnell aufarbeiten, ehe der letzte Wettkampf des Monats in Halle am 31. Mai ansteht. Auch für uns ereignisreiche Tage, die wir glücklich, zufrieden und mit sehr vielen neuen Daten, Eindrücken und Ideen verabschieden können!

20./21. Mai, Zhengzhou, China: Wieder ruft ein Nationaler Geher-Grand Prix und in den Hauptwettbewerben über 20km Mä/Fr sowie 10km M/U 20 und M/U 18 stehen insgesamt 278 Starter für ihre Provinzen bereit, Platzpunkte zu erkämpfen. 101 Athleten, 36%, erreichen (unsere) 100 und mehr Punkte bei nicht optimalen Bedingungen. Aber die Breite ist schon enorm. 30 Männer unter 1:30h, 15 Frauen unter 1:40h und wieder sind sehr starke M U18-er unterwegs. Erinnert fast an alte Zeiten… Ergebnisse in der GEHSPORTWELT!

21. Mai, Riverside, USA: Meine geliebten 15km! In den USA als Meisterschaft ausgetragen. Bin stolz auf meine 1:27h, die ich im Mühltal schon geschafft habe. Die sportlich wohl wertvollste Leistung bringt bringt Allen James von Rendondo Beach als Fünfter des Wettbewerbes. In der M61 schafft er mit 1:14:27h immerhin 108 Punkte. Es gewinnt Daniel Corverva mit einer 1:05-er Zeit – mehr siehe Gehsportwelt.

20. – 22. Mai, Bangkok, Thailand: Die zweiten Asiatischen Jugendspiele, auch mit Gehen. Ob die Chinesen, amKumar, Sanjay selben Tag durch Zhengzhou, siehe oben oder die Japaner ihre stärksten Talente schickten, das ist nicht bekannt. Aber Fakt ist, ein 16-jähriger Inder düpiert alle Großmächte Asiens und alle am Start stehenden 17-Jährigen. Sanjay Kumar, siehe unser Bild, gewinnt die 10 000m überragend in 45:30min.! Ganz stark. Wieder ein Fakt und eine weitere Bestärkung für die Annahme, dass diese 2000-er Generation der Geher weltweit eine echte Belebung ist und weiteren neuen Schwung in die internationale Gehsportbewegung bringt. Schaut auch auf weitere Artikel, Leistungen und Aussagen zur aktuellen Entwicklung der M16/17 auf der ganzen Welt.

20./21. Mai, Cuenca, Ecuador: Die nationalen Meisterschaften gewinnt Mauricio Artega in 42:45min. Gut. Auch hier ist die Jugend auf dem Vormarsch. Der 17-jährige Kevin Andreas Farez Ochoa steht mit auf dem Siegerpodest! Der Dritte des Wettbewebes schafft 46:47min.

So ließe sich das alles in der Welt fortsetzen. Gut. Ist ja weit weg von Podebrady. Also gut möglich. Aber was macht Europa an diesem Wochenende und danach? Das erfahrt ihr in unserem Beitrag am 3. Juni. Dort folgt die Fortsetzung.

Eine Woche ist nun schon vergangen, aber Podebrady steckt vielen unter uns noch in den170521 Pode20W2 Gliedern. Auf verschiedene Art. Hier auf der Seite ist noch nicht alles nieder geschrieben. Und manche Splitter sind noch nicht im Umlauf. Also ran und fertig machen, schreiben…

Zuerst wollen wir den wunderbaren Gehstil von Antonella Palmisano, Italien, gewürdigt wissen. Vom ersten Meter an in Führung liegend, war es eine Augenweide, ihr  1:27:57h lang über 20km lang zuzuschauen. Und obwohl sie doch bei Halbzeit schon deutlich führte, legte sie noch zu. Zweite Hälfte dann fast noch eine170521 Pode20W09Palmi Minute schneller. Und im Ziel Interwievs und viele Autogramme…, von 7 bis 70…, sie erfüllte alle Wünsche und war an diesem Tag einfach nur “happy”.

Den männlichen Part über 20km übernahm unser Christopher Linke, Potsdam. Aber erst, nachdem er sich seine Gegner 2, 3 Runden “in Ruhe angeschaut” hatte. Zum 10. Kilometer hin legte er dann los und ward bald nicht mehr gesehen…

Dafür wird er jetzt von der ganzen (Gehsport-) Welt als der Favorit für die WM in London gesehen. Wir drücken die Daumen und gehen davon aus,170521 Pode Chris ist weg Christopher geht seinen Weg, so, wie er sich bereits auch schon öffentlich äußerte.

Die anderen drei Deutschen über 20km kamen nach ruhigem Beginn alle um die 40:45min. bei Halbzeit an, um dann doch auf der zweiten Hälfte abzubauen. Jonathan Hilbert ging Risiko bis km14 unter 4:10min. die Runde. Erst dann verließen ihn etwas die Kräfte, so dass er mit 1:24:43h das Ziel und Platz 27 schaffte. Ein Leistungsnachweis für den jungen Mann auf dem Weg zur U23. Für Nils Brembach, 2.Hälfte in 42:30 und170521 Pode50M27 Hagen Pohle, 42:50min. sprangen 1:23-er Zeiten,Platz 16 und 18 und dank Christophers Einzelsieg der wichtige 2.Platz im Team heraus. Ein Erfolg, aber Titelverteidigung knapp verpaßt.

Der dritte Platz bei den Männern ging etwas überraschend an Irland. U.a. mit dem bekannten 39-jährigen Altmeister Robert Heffernan in ihren Reihen! Der schob an diesem bedeutenden Tag sogar eine Art Doppelschicht in Podebrady. Betreute Robert – siehe Bild, der Mann in Grau! – doch den ganzen Vormittag seinen Kollegen Brendan Boyce bei dessen starken Gang unter 3:50h auf den 4.Platz über170521 Pode10M2 50km. So blieb zum Glück etwas mehr Zeit für Roberts Vorbereitung.

Über 10km der männlichen U20 war dieses Mal nicht David Kuster, Frankreich (Nr. 215) der schärfste Gegner von Leo Köpp, LG Nord Berlin. Trotzdem stark gefordert, wurde Leo zu neuer Bestzeit von 41:08min. gezwungen! Nur von wem?  Nur Zwei der besten Zwölf des Wettkampfes gingen keine Bestzeit. Das sagt schon viel. Es ging aber um viel mehr. Macht doch schon wieder eine neue junge Generation starker Geher auf sich170521 Pode10M3 aufmerksam, was sich in den Ländern national überall schon andeutete. Die Bestzeiten entstanden im Fight der gestandenen Jahrgänge 98/99 mit den 2000-ern. Denn Leo (hinter Shumik, Ukraine, Nr. 243, der Vierter wurde), siehe auch unser Bild, wurde von zwei erst 17-Jährigen ganz hart bedrängt! 41:19 und Silber für Mikita Kaliada, Weißrußland (Nr. 203) vor Lukasz Niedzialek, Polen, mit 41:28min., vor all den anderen Bestzeiten gehenden z.T. deutlich Älteren. Leo behielt immer den Überblick, versteckte sich oft und viel, um zum Schluß seine deutlich größere Erfahrung als seinen Trumpf auszuspielen. Ganz stark. Zurück zu170521 Pode10M4 den “Jungen”. 20 der 38 Starter kamen nicht mehr aus den Neunzigern! Neun davon sind sogar schon vom Jahrgang 2001! Und dort mischten unsere beiden Jüngsten, Jan Stramka, Erfurter LAC, Zweiter von links, PB 44:33 mit dem 20.Platz und Johannes Frenzl, Hallesche LF, (Nr. 217, Bester des) Jahrgang 2001!, PB 44:15 und 16.Platz ganz kräftig mit. Hoffen wir nun für alle auf einen kontinuierlichen, langfristigen Aufbau dieses Talente-Ansturms!

Da ging es bei den jungen Frauen taktischer zu. Weniger “junge Wilde”, nur 7 der 37 Starterinnen waren Jahrgang 2000, weniger Bestzeiten,170521 Pode10W06 viel Respekt vor den 10km und den Gegnerinnen.

Zu Dritt ging es in die letzte Runde, als Yana Smerdova, Rußland, das Tempo anzog und bis ins Ziel 9 Sekunden auf Meryem Bekmez, Türkei, Jahrgang 2000! heraus arbeitete. Nur drei weitere Sekunden Später folgte schon Teresa Zurek, Potsdam, als Dritte! Zu Teresa laufen schon Wetten, wann sie erstmals bei höchster Anstrengung wagt, ihren Mund zu öffnen? Wir sind gespannt.

So bleibt viel von Podebrady in Erinnerung. Geprägt von Optimismus, der auch schon beim Ergebnis der PanAm in Lima die Woche zuvor um sich griff. Nun wurde das Ganze von Podebrady getoppt! Auch zu Lima hatten wir schon von starken 16/17-Jährigen berichtet. Dort insgesamt 141 Starter mit 83 Hundertern (59%). Podebrady (ohne Rahmen-WK) bestritten am 21. Mai 223 Aktive, von denen 142 Sportler 100 und mehr Punkte schafften (64%). Wenn das nichts ist…

170528 GP RL ZZNach Erfurt und Podebrady gibt es auch für die Urliste des Deutschen Geherpokal einen neuen Zwischenstand, den wir gerne präsentieren. Der offizielle Zwischenstand folgt nach dem nächsten Bonus-Wettkampf in Halle dann am 1. Juni. Diese Veröffentlichung dient der Suche nach Fehlern mit Eurer Hilfe und vor allem als Diskussionsgrundlage allgemein. Denn, bevor wir uns im “GSN” für unsere offiziellen Wertungen 2017 und den Präsentation dazu entscheiden, möchten wir der gesamten Öffentlichkeit den aktuellen Stand aufzeigen. Dazu auch im pdf-Format alle bisher erfaßter Athleten:

—> GP17  ZWISCHENSTAND

Schaut mal drüber! Vielleicht findet Ihr etwas? Aber auch Veränderungen und Anregungen sind gefragt… Kennt Ihr ja alles schon. Altersklassen und Platzierungen, männlich/weiblich extra, Jugendliste extra, Seniorenwertung etc. Es gibt viele Möglichkeiten.. und mit eurer schnellen Hilfe kann alles noch bis zum 1. Juni in die Gedankengänge einfließen, die wir im GSN diskutieren und beschließen werden. Viel Spaß. Wir freuen uns auf Eure Anregungen.