Der vorletzte LIGA-Wettkampf 2016 findet am Samstag ab 13 Uhr in Jüterbog statt. Überschauliche 45 Teilnehmer aus 12 Vereinen wollen sich dem Starter stellen.TestUnsere Hochrechnung besagt, Jüterbog wird damit dieses Jahr die 100 Rating-Punkte nicht knacken können. Schade. Mit vollständigen Teams, fünf Starter, treten fünf Mannschaften an: ASV Erfurt I und II, SC Potsdam, PSV Berlin und Lok Aschersleben. ASV Erfurt stellt mit 14 Startern die meisten Teilnehmer und tritt fast in kompletter Bestbesetzung an – nur drei gute Athleten werden wohl fehlen. Der SC Potsdam wird trotzdem nicht zu schlagen sein. Vier starke Ergebnisse 2016 haben für Respekt und großen Vorsprung gesorgt. Nun bedarf es eigentlich nur noch zweier “normaler Teilnahmen”, in Jüterbog und Andernach, um die LIGA 2016 zu gewinnen.

Die Spannung steigt. In 33 Tagen werden die 10km-Wettbewerbe der Geher bei der Masters-WM in Perth gestartet. Mit insgesamt 290 Meldungen, 124 weiblich und 166 männlich, mit den am stärksten besetzten Wettbewerben. Anmerkung: 5000m mit 281 Meldungen und 20km mit 205 Meldungen. Deshalb haben wir, stellvertretend für alle Wettbewerbe die Länderstruktur der 10km kurz analysiert:1609 Tn 10km in Perth

Kurzzusammenfassung: 1) Über den prinzipiellen sportlichen Wert, bzw. der finanziellen Machbarkeit von Teilnahmen sollte jeder selbst richten. Da beteiligen wir uns erst mal nicht. 2) Die (europäischen) Teilnehmer werden auf einen Großteil neuer Gesichter treffen. Viele Unbekannte…, darauf freuen wir uns jetzt schon. 3) Die gewohnte Wichtung.., Gastgeber und danach bald Deutschland, trifft nicht zu. Männlich ist Europa noch der dominierende Kontinent. Hier gibt es wieder einige bekannte Auseinandersetzungen, aber 4) Weiblich dominiert Gastgeber Australien mit 49 Starterinnen = 40%, enorm! Frauen haben völlig andere Teilnehmerfelder, selbst Amerika huscht bei der Anzahl Teilnehmer weiblich noch an Europa vorbei. 5) Ob konkret! der sportliche Wert – siehe oben – der Veranstaltung damit gewahrt bleibt, wird fraglich. Trotzdem bleibt jetzt für die Teilnehmer die positive Spannung. 6) Die kurze Abfolge von Wettkämpfen gaaaanz weit ab der “Heimat”, mit der Masters-WM in Perth, Australien, der Hallen-Masters in Daegu, Süd-Korea, nur 4 Monate später und den 9. World-Master-Games mit 3 Bahnwettbewerben im Gehen! nur einen Monat später, vom 21.-30.4. in Auckland, Neuseeland, kann man da, gelinde formuliert, nur als unglücklich bewerten. Und einige Verantwortliche werden dazu noch ein böses Erwachen ob bestimmter vorausgesagter und vorausgesetzter Teilnahmen erleben…

In Perth sind für Deutschland 7 Männer (Steffen Meyer, Dick Gnauck, Georg Hauger, Helmut Prieler, Klaus Thiedmann, Udo Schaeffer, Christoph Höhne) und 3 Frauen (Heidrun Neidel, Helga Dräger. Ursula Herrendörfer) am Start. Mehr nicht. Über 20km nur 5 Männer. Damit ist auch die maximale Ausbeute an möglichen Teammedaillen auch schon klar.

Für Eure Planungen – bitte schon vormerken – der aktuelle Stand unserer Termine:1609 TOP2017-Termine1609 TOP2017-Termine IIGerne nehmen wir alle Eure Informationen zu Wettkampfterminen 2017 entgegen. Wir freuen uns auf eine Nachricht an: info@racewalking24.com ! Vielen Dank.

Not walk in the parkÄhnlichkeiten mit einem bekannten Song sind garantiert zufällig. Wir zeigen auf, es geht sich mit den langen Meilen nicht nur in Frankreich gut. Auch die Amerikaner scheinen etwas davon zu verstehen. Oder?

Wer schafft 100 Meilen in 24 Stunden? Dieser Frage stellten sich 24 Teilnehmer gestern in Owego. Und nun ist die Frage beantwortet.

Mit Christer Svensson, Schweden, bei den Männern und Erin Talcott, USA, bei den sieben weiblichen Startern waren auch zwei international bekannte Athleten dabei, die Euch etwas sagen, wenn ihr regelmäßig unsere Seite lest. Beide schafften das Ziel – siehe oben – wurde aber nur jeweils Zweite.160924 Not walk in the Park

Auflösung: vier Frauen und fünf Männer schafften das ehrgeizige Ziel!

160917 Rubaix 28h Top11Ja.., Dmitry Ossipov aus Sankt Petersburg, Rußland, gewann am 18. September über die 28 Stunden von Rubaix. 40 Starter hatten sich am Samstag, 17.9., um 11 Uhr auf den Kurs inmitten der historischen Altstadt begeben. Dreh- und Angelpunkt war das Velodrom. Der Sieger schaffte die 100km in 11:08h, 100 Meilen in 19:02 und in 24h 198,448km. Seine fast 224km in 28 Stunden bedeuten ein Stundenmittel von 8km/h. Die Siegerin bei den Frauen war extra aus Australien angereist. Die Gesamt-Zehnte brachte es auf ein Stundenmittel von 7km/h. Michelle Thompson, Australien, verfehlte ihr großes Ziel, 200km knapp, für die letzten 10km brauchte sie 2h. “Zwischenzeiten”: 50km 5:49, 100km 12:24…, der Wahnsinn.

Drei von tausenden Episoden während der 28 Stunden von Rubaix: Der Ungare Zoltan Czukor musste bereits in der Anfangsphase wegen dreier “roter Karten” für 20 Minuten in die Strafbox! Eddy Roze musste dasselbe dann nach ca. 10 Stunden auch. Und der Elfte des Feldes Aleksej Kondratenko, Rußland, hatte keinen “Bock” in der Nacht zu gehen. Bei Einbruch der Dunkelheit legte er sich schlafen! Unter diesem Aspekt sind seine erreichten 191km natürlich beachtenswert. Auch das gehört alles zu unserem Gehsport.

Der Herbst kündigt sich an. Und dazu pünktlich viele Herbstsport-Wettkämpfe für Geher! Wir haben bei Ergebnisse Gehsportwelt, hier die Unterseite !! die besten Ergebnisse von: Chivasso, Dubnica, Bari, Chestochowa und Sarreguemines aufgelistet. Die Daten der Auswertungen von Gleina, Redlham und Lublin sind fertig, müssen nur noch im Laufe des Tages hier nun zu Papier gebracht werden. Einige Protokolle listen wir schon zur Ansicht auf:

Gleina 17.9.     —> Protokoll Gleina

Redlham 18.9.—> Protokoll Redlham int. Wertung

Lublin 17.9.     —> 10 km Komplett,—>  Lublin 3 km, —>  Lublin 1 km,

Lublin und Redlham sind Wettkämpfe der EUROPA-Challenge 2016. Sie werden denBestätigung aktuellen Zwischenstand verändern. Wir hoffen, das nun alles noch bis Mittwoch, 21. September fertig zu bekommen… Mal sehen. Bleibt weiter schön neugierig.1600 EUCH Bl-We

… sind die Einschnitte in die Pyramide der Gehsportler 2016. Zwar fehlen uns durch den Wegfall der Bonus-Wettkämpfe cirka 20-30 Sportler in der Aufstellung und vielleicht findet sich bis zum Finale in Andernach noch der eine oder andere “Neue” oder “Wiederkehrer”? Aber damit werden wir keinesfalls 2016 über 300 Geher in Deutschland kommen. Das hier sind die besten Vielstarter unter ihnen:160915 RL aktWie versprochen liefern wir Euch zum 15. September die aktuelle Rangliste. Hier anbei die kompletten Daten. Wer gerne mithelfen möchte, den Fehlerteufel zu besiegen, der kann das damit tun. Die Liste ist mit heißer Nadel gestrickt und wir freuen uns über jeden Fehler, den wir gemeinsam gefunden, auch noch bereinigen können. Betrachtet alles also noch unter diesem Vorbehalt. Wichtig ist es, auf mindestens vier Wettkämpfe zu kommen, maximal werden sechs gewertet. In dieser Saison gibt es noch zwei Wettkämpfe für die LIGA und die Rangliste: 1.10. Jüterbog und 8.10. Andernach. Hier könnt Ihr noch fleißig punkten und diese Tabelle ändern: —> 160915 Rangliste aktuell, komplett

Zu ersten Einschätzungen gesamt: Der Abwärtstrend seit 2010 konnte nach wie vor NICHT ! gebremst werden. So wenig Geher hat es in Deutschland noch nie gegeben. Die Flaute von vor 20 Jahren ist nun noch einmal negativ übertroffen…! Seit 1998 konnten wir die Teilnehmerzahlen von ca. 370 auf über 540 Geher bis 2010 erhöhen! Gegen jeden Trend, schon damals…!!, auch im Nachwuchs, mit vielen interessanten Maßnahmen !! und Gemeinschaftsgefühl, was auch alles gegriffen hatte. Leider machen seither immer mehr nur noch “IHR`s”, jeder “Seins”. Und statt gemeinsam nach außen aufzutreten, haben “wir” nun das erreicht, was auf dem Tisch liegt. Aus 340 Gehern letztes Jahr sind aktuell nicht mal 250 geworden! Über 150 Geher aus 2015 haben 2016 noch keinen Wettkampf bestritten! Da helfen auch einige gute Ansätze nicht. Immerhin gibt es 49 “Neue” und 6 “Wiederkehrer” aus 2014 oder früher, die 2016 hinzukommen. Die meisten “Neueinsteiger” brachte das Kauflanddach in Erfurt! Ein kleiner Mosaikstein waren da die ausgeschriebenen 500m für den Nachwuchs, die uns viele Neugierige und einige “neue Gute” brachten. Es fehlt aber ein Gesamtkonzept und der Strang, an dem wir alle ziehen können. Erst mal gute Nacht!